Kaninchenpflege und Futter


 

Neben gutem Futter benötigen die Kaninchen ein gutes Heim mit reichlich Platz und eine fürsorgliche Pflege.

Es ist in meinen Augen sehr wichtig, dass die Boxen immer mit reichlich Stroh ausgestattet werden und das dieses möglichst lange trocken bleibt.

Deshalb haben wir alle unsere Boxen mit Abflüssen ausgestattet. Dieses ermöglicht uns auch, nach dem Ausmisten, die Boxen mit einem Hochdruckreiniger auszuspritzen. Das hat zur Folge, dass die abgeführte Jauche gleichzeitig verdünnt wird und als Flüssigdünger unverändert zur Verwendung kommen kann.

Um eine größtmögliche Trockenheit des Einstreugutes zu erreichen hatten wir anfangs zweigeteilte Gitterroste aus Holzleisten gebastelt, die den Betonboden abdeckten und den Urinabfluss förderten. Diese Holzgitter wurden aber durch das Aufsaugen des Urins mit den Jahren immer schwerer. Nachdem wir einen Lieferanten gefunden haben, haben wir jetzt auf Gitterroste aus Kunststoff umgestellt. Sie sind viel leichter und hygienischer, weil sie auch gut abzuspritzen und schnell wieder trocken sind.

Die Futterraufen für Heu, Stroh und Blattgemüse sind etwa 40 cm. hoch angebracht und so kommt das Futter nicht mit dem Streugut in Berührung. Die Trinkautomaten sind außen an den Türen angebracht und dadurch besser zu befüllen. Die Hartfutternäpfe sind gut herausnehmbar um sie täglich auswaschen zu können.

Damit sich die Jungtiere schön austoben können, haben wir 12 X 24 cm. große Schlupflöcher zur Nebenbox vorgesehen. Diese können bei Nichtbedarf mit einem Holzschieber verschlossen werden.

Eine Neuheit haben wir gerade jetzt erst in Erprobung genommen. Damit die Muttertiere sich auch einmal von der Rasselbande erholen können, haben wir in 20 cm. Höhe ein Ruhebrett von 30 cm. Breite an der Rückwand einiger Boxen angebracht. Schon bei dem ersten Einsetzen einer tragenden Häsin hat sie das Rückzugsbrett erkundet und ist nach oben gesprungen. Ob es sich bewährt werde ich nach dem ersten Wurf berichten....

Natürlich sind die üblichen Impfungen und Tätowierungen eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht, ebenso wie die regelmäßigen Reinigungen der Ställe und ein gutes und ausgewogenes Futter.

Futtermittel und Streugut versuchen wir immer aus biologischem Anbau zu bekommen!

Unser Futter besteht aus Kaninchenfestfutter und als Leckerli bekommen unsere Tiere Pferdemüsli. Als Raufutter biologisches Heu und Stroh. In den Frühjahrs- bis Herbstmonaten bekommen unsere Tiere Salate, Gemüse und Topinambur aus dem eigenen Garten. Löwenzahn können wir täglich auf den umliegenden Wiesen und Koppeln pflücken und Möhren kaufen wir in den Wintermonaten hinzu.

So stellten sich auch mehrere sehr gute Zuchtergebnisse ein.

 

Topinambur

Topinambur Knollen mögen unsere Tiere besonders gern.

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