Unsere Stallanlage im Aufbau...


Dies ist meine Stallanlage kurz vor der Fertigstellung. Deshalb auch noch mit Mischmaschine und Karre........

Geplant war ein 20 Meter langer und 4 Meter breiter Bau aus 11,5 cm dickem Kalksandsteinmauerwerk. Der Fußboden und Fundamente wurden aus Stahlbeton und der obere Mauerabschluss mit einem Betonringbalken, der auch Fenster- und Türstürze sowie die Dachverankerung ausbildete, erstellt. Also wurde erstmal fleißig gemauert. In Höhe der späteren Stallböden, die aus Beton erstellt werden sollten, wurden 5 cm. tiefe Aussparrungen als Auflager eingearbeitet.

 

Nachdem das Mauerwerk stand, wude ein ca. 15 cm. hoher  Ringbalken eingeschalt und aus Stahlbeton erstellt. Der Ringbalken hat die Aufgabe, erstens die Türen und Fensterstürze auszubilden und zweitens die Schubkräfte des Daches abzufedern sowie die Befestigung der Dachbalken zu gewähren.

Das Dach besteht aus kleinwelligen Dachplatten. Dabei wurden die Dachbalken nicht ausgemauert um eine ständige Belüftung zu erhalten. Dann begann die Erstellung der Boxen.

Als erstes verlegten wir die Rohrleitungen für den Jaucheablauf. Da wir die Leitung innerhalb der Stallanlage abführen wollten, wurden die unteren Boxen ca. 40 cm über dem Boden angelegt, was sich später als sehr bequem erwies. Es wurde unterhalb der Boxen eine 5 cm. Hauptleitung mit einem Gefälle von 30 cm. verlegt in der die Einlaufrohre eingeführt wurden. Die Hauptleitung kann am obersten Ende geöffnet werden um eventuelle Verstopfungen beseitigen zu können und endet in einem Jauchefass ausserhalb der Stallanlage. Verdünnt ergibt es einen wunderbaren Gartendünger. Die Einlaufrohre wurden mittig in die Boxen verlegt, wobei die Unteren mit einem 90 Grad Bogen angeschlossen wurden.  

Die Boxen haben die Ausmasse 1,30 x 0,90 x 0,70 und können durch Schieber miteinander verbunden werden damit sich die Jungtiere zurückziehen können.

Dann wurden die Böden eingeschalt und in einem Stück aus einer ca. 5 cm starken Betondecke geschüttet. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Flüssigkeiten (Jauche und Ausspritzwasser) nicht auf dem Beton Pfützen bilden kann. Dann wurden die Trennwände aus 7,2 cm Kalksandsteinen gemauert und die zweite Decke eingeschalt. Auch diese wurde in einem Stück betoniert. Ebenso wie die Abschlussdecke, die später wunderbar als Ablagefläche genutzt werden kann. Danach konnte dann mit dem Innenausbau begonnen werden.

Wie man sehen kann, ich habe die Stirnseiten mit Brettern verkleidet um die Türen gut befestigen zu können. Die Fußböden der Boxen wurden mit einer Bitumenmasse wasserdicht gemacht. (Man sollte aber darauf achten, dass diese Masse keine giftigen Ausdünstungen hat) Die Türen habe ich geteilt, damit sie nicht zu schwer werden und sich nicht so leicht verziehen.

So sieht meine Stallanlage aus. Die Böden der Boxen habe ich mit Grätings aus Kunststoff ausgelegt damit die Tiere nicht auf dem kalten Beton liegen und die Jauche gut ablaufen kann. Weiter habe ich unter der Fensterfront schöne Arbeitsplatten unter denen ich Futter und Stroh gut verstauen kann.

Meine Tiere danken mir für diese wetterunabhängige und großzügige Stallanlage mit guten Gedeihen und Vermehrungsfreude!

Diese Anlage ist auch mein ganzer Stolz weil alles in Eigenleistung erstellt wurde!

Unsere Außenanlage!

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